Majestätische Dreitausender, sattgrüne Almen, tiefblaue Stauseen und Serpentinen, die sich wie schmale Bänder durch die Bergwelt schlängeln: Österreich ist ein absolutes Paradies für Roadtrip-Fans. Egal, ob du mit dem Auto, dem Wohnmobil oder dem Motorrad unterwegs bist – kaum irgendwo lässt sich die gewaltige Natur der Alpen so nah und komfortabel erleben wie auf den österreichischen Panoramastraßen.
Doch wer schon einmal stundenlang über kehrenreiche Passstraßen gefahren ist, weiß: So atemberaubend die Aussicht nach draußen ist, so anstrengend können lange Autofahrten im Innenraum werden. Damit deine Tour durch die Alpen von der ersten bis zur letzten Kehre zu einem rundum entspannten Erlebnis wird, stellen wir dir in diesem Beitrag die fünf spektakulärsten Panoramarouten Österreichs vor – inklusive exklusiver Tipps für die perfekte Vorbereitung.
1. Großglockner Hochalpenstraße – Das Krönungsjuwel der Alpen
Sie ist der unangefochtene Klassiker unter den europäischen Passstraßen: Die Großglockner Hochalpenstraße verbindet die Bundesländer Salzburg und Kärnten und führt dich mitten in das Herz des Nationalparks Hohe Tauern.
Auf einer Länge von 48 Kilometern schlängelt sich die Straße über 36 Kehren hinauf auf 2.504 Meter Höhe zur Edelweißspitze. Das absolute Highlight der Tour ist die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Von hier aus blickst du direkt auf den majestätischen Großglockner – mit 3.798 Metern der höchste Berg Österreichs – und den beeindruckenden Pasterzen-Gletscher. Mit etwas Glück kannst du hier am Wegesrand sogar zutrauliche Murmeltiere (die „Mankei“) beobachten.
- Streckenlänge: ca. 48 km
- Höchster Punkt: 2.504 m (Edelweißspitze)
- Mautpflichtig: Ja
- Ideal für: Fotofans, Familien, Naturliebhaber
- Offizielle Infos & Ticketbuchung: www.grossglockner.at

Die Großglockner Hochalpenstraße bietet auf fast 2.500 Metern Höhe spektakuläre Ausblicke auf Österreichs höchsten Gipfel.
Zwischenstopp: So bleiben lange Passfahrten für alle entspannt
Wer schon einmal mit Kindern oder Mitfahrern über stundenlange Passstraßen gefahren ist, kennt die Kehrseite der Kehren: Während der Fahrer voll auf die Straße konzentriert ist, wird es auf den Rücksitzen schnell unruhig. Snacks suchen, das Tablet halten, Getränke balancieren – im Kurvenrausch kippt schnell etwas um oder rutscht unter den Sitz.
Damit hinten kein Chaos entsteht und du dich voll auf die anspruchsvolle Strecke konzentrieren kannst, lohnt sich eine durchdachte Ordnung im Fond.
Der Autositz-Organizer mit oder ohne faltbarer Tischablage ist dafür der perfekte Reisebegleiter. Er wird einfach an der Kopfstütze eingehängt und verwandelt die Rückenlehne in ein durchdachtes Aufbewahrungssystem:
- Faltbare Tischablage: Bietet bei Rast oder Fahrt eine stabile Fläche zum Essen, Malen oder als Halterung für Smartphone und Tablet.
- Integrierte Fächer: Eigene Halterungen für Trinkflaschen (kein Umkippen mehr in Kurven!), Taschentücher, Spielzeug und Bücher.
- Rücklehnenschutz: Das wasserabweisende, dreilagige PU-Material schützt deinen Autositz zuverlässig vor schmutzigen Schuhabdrücken.
- Einfache Pflege: Nach dem Ausflug einfach feucht abwischen – fertig.
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2. Gerlos Alpenstraße – Zwischen tosenden Wasserfällen und sanften Almen
Die Gerlos Alpenstraße verbindet das Salzburger Pinzgau mit dem tiroler Zillertal. Die ganzjährig befahrbare Strecke führt dich über das Hochmoor der Gerlosplatte und bietet eine fantastische Kombination aus sanften Almwiesen und schroffen Bergmassiven.
Ein absolutes Pflichtprogramm auf dieser Route ist ein Stopp bei den Krimmler Wasserfällen – den höchsten Wasserfällen Europas. Über drei Stufen stürzt das Wasser hier beeindruckende 380 Meter in die Tiefe. Die Aussichtspunkte entlang der Panoramastraße bieten gigantische Fotomotive auf die sprühenden Gischtwolken und die Gipfel der Zillertaler Alpen.
- Streckenlänge: ca. 12 km
- Höchster Punkt: 1.628 m (Passhöhe)
- Mautpflichtig: Ja
- Highlight: Aussicht auf die Krimmler Wasserfälle
- Offizielle Infos: www.gerlosstrasse.at
3. Nockalmstraße – Kurvengenuss im Biosphärenpark
Über 52 sanfte Kehren (im Volksmund liebevoll „Nock'n“ genannt) schlängelt sich die Nockalmstraße durch den Biosphärenpark Nockberge in Kärnten. Im Gegensatz zu den extrem steilen Felsmassiven der Hochalpen besticht diese 35 Kilometer lange Panoramastraße durch ihr sanft geschwungenes, grünes Kopen-Gebirge.
Die Nockalmstraße ist ein Paradies für Genussfahrer. Zahlreiche Erlebniswanderwege, urige Almhütten und Spielplätze entlang der Strecke laden zum Verweilen ein. Ein biologisches Highlight ist das historische Karlbad, eines der ältesten Bauernbäder der Alpen.
- Streckenlänge: ca. 35 km
- Höchster Punkt: 2.042 m (Eisentalhöhe)
- Mautpflichtig: Ja
- Besonderheit: Sanfte Neigung, ideal für entspannte Ausflugsfahrten
- Offizielle Infos: www.nockalmstrasse.at

Die Nockalmstraße fasziniert durch ihre runden Bergkuppen und 52 sanft geschwungene Kehren.
4. Silvretta Hochalpenstraße – Die „Traumstraße der Alpen“
Sie gilt unter Automobil- und Motorradfans als eine der schönsten Passstraßen überhaupt: Die Silvretta Hochalpenstraße verbindet das Montafon in Vorarlberg mit dem Paznauntal in Tirol.
Auf der Bielerhöhe, dem höchsten Punkt der Strecke auf 2.032 Metern, erwartet dich ein atemberaubendes Panorama: Der azurblaue Silvretta-Stausee liegt malerisch vor der Kulisse des mächtigen Piz Buin (3.312 m). Die Route umfasst 34 Kehren auf der Vorarlberger Seite und bietet eine spektakuläre Streckenführung direkt an steil abfallenden Felswänden entlang.
- Streckenlänge: ca. 22,3 km
- Höchster Punkt: 2.032 m (Bielerhöhe)
- Mautpflichtig: Ja (Sommersaison)
- Highlight: Spaziergang oder Bootsfahrt auf dem Silvretta-Stausee
- Offizielle Infos: www.silvretta-hochalpenstrasse.at
5. Villacher Alpenstraße – Aussichtsbalkon über den Kärntner Seen
Die Villacher Alpenstraße führt von Villach-Möltschach hinauf auf den Dobratsch (den Hausberg der Villacher). Auch wenn die Strecke mit 16,5 Kilometern zu den kürzeren Panoramarouten zählt, bietet sie eine Aussicht, die ihresgleichen sucht.
Von den Aussichtsplattformen (wie der beeindruckenden Roten Wand) blickst du weit über die Kärntner Seenlandschaft mit Wörthersee und Faaker See bis hin zu den Julischen Alpen an der Grenze zu Italien und Slowenien. Entlang der Strecke lohnt sich ein Stopp im Alpengarten, der über 800 alpine Pflanzenarten beherbergt.
- Streckenlänge: ca. 16,5 km
- Höchster Punkt: 1.732 m (Rosstratte)
- Mautpflichtig: Ja
- Besonderheit: Ganzjährig geöffnet, hervorragende Aussichtsplattformen
- Offizielle Infos: www.villacher-alpenstrasse.at

Mit dem passenden Auto-Equipment bleiben Snacks, Getränke und Tablets auch auf serpentinenreichen Routen sicher an ihrem Platz.
Checklist: So gelingt dein Alpen-Roadtrip perfekt
- Öffnungszeiten prüfen: Viele Hochalpenstraßen (wie der Großglockner oder die Silvretta) haben eine Wintersperre und sind nur von Mai bis Oktober befahrbar.
- Vignette & Maut: Neben der normalen österreichischen Autobahnvignette fällt für die meisten Panoramastraßen eine gesonderte Maut an. Tipp: Es gibt oft günstige Kombinationstickets oder Tagestickets!
- Bremsen schonen: Fahre bergab im selben kleinen Gang wie bergauf. Die Motorbremse entlastet die Bremsanlage deines Fahrzeugs vor Überhitzung.
- Innenraum organisieren: Nutze Zubehör wie den Autositz-Organizer mit Tischablage oder stabile Kofferraumboxen, damit bei Kurvenfahrten nichts im Auto herumfliegt.
- Haustiere sichern: Reist dein Vierbeiner mit? Achte darauf, dass dein Hund in einem speziellen Hunde-Autositz oder einer gesicherten Box mitfährt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wann ist die beste Zeit für einen Roadtrip über die Panoramarouten?
Die beste Reisezeit liegt zwischen Juni und September. In diesen Monaten sind alle Pässe schneefrei, die Alpenflora blüht und die Hütten entlang der Routen haben geöffnet. Auch der Frühherbst (September/Oktober) lockt mit oft sehr klarer Sicht und bunten Wäldern.
Benötige ich für die Alpenstraßen ein spezielles Auto?
Nein. Alle genannten Panoramarouten sind bestens ausgebaut und mit jedem normalen Pkw, Wohnmobil oder Motorrad problemlos befahrbar. Achte lediglich auf funktionierende Bremsen und ausreichend Kühlflüssigkeit.
Sind die Panoramastraßen für Radfahrer geeignet?
Ja, Rennradfahrer und E-Biker schätzen Routen wie den Großglockner als sportliche Herausforderung. Da die Straßen im Sommer jedoch stark befahren sind, empfiehlt sich für Radler ein sehr früher Start in den Morgenstunden.
Wie halte ich Kinder auf langen serpentinenreichen Strecken bei Laune?
Serpentinen erfordern sanftes Fahren. Um Ablenkung zu vermeiden, hilft eine feste Struktur auf der Rückbank: Der Autositz-Organizer mit klappbarer Tischablage bietet eine sichere Halterung für Tablets, Hörspiele, Malbücher und Getränke, sodass Kinder bestens beschäftigt sind, ohne dass etwas verkippt.
Fazit: Die Alpen rufen – starte gut vorbereitet!
Ein Roadtrip über Österreichs Panoramarouten gehört zu den eindrucksvollsten Reiseerlebnissen, die Europa zu bieten hat. Die Kombination aus atemberaubender Natur, grandioser Ingenieurskunst und gemütlicher Alpenkultur macht jeden Kilometer unvergesslich.
Damit du die Aussicht voll und ganz genießen kannst, sorgt die richtige Vorbereitung im Fahrzeug für die nötige Gelassenheit am Steuer.
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Gute Fahrt, spektakuläre Aussichten und viel Freude am Fahren!